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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

Bedingungsloses Grundeinkommen

Mehr Vertrauen und weniger Angst

Ein Grundeinkommen zum Leben würde helfen

Wirtschaftswissenschaftler Ralph Welter zu Besuch in der Citykirche | Foto: Hermann-Josef KronenAnfang Oktober hatten wir, der Bündnisrat, den Wirtschaftswissenschaftler Ralph Welter zu unserer Sitzung in die Citykirche Mönchengladbach am Edmund-Erlemann-Platz eingeladen. Welter, der auch als „Mr. Grundeinkommen“ bezeichnet wird, doziert an der Hochschule Aachen und referiert ehrenamtlich bereits seit ca. 25 Jahre über die Machbarkeit eines „Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)".

Wie sieht es derzeit aus?

Gegenwärtig trifft das Thema BGE noch nicht bei den politischen Gestalter*innen auf ausreichend Gehör und Zustimmung – allein die Mindestlohndebatte ist im vollen Gange. Leider berücksichtigt diese Auseinandersetzung nur den Gesellschaftsbereich der Erwerbstätigen und missachtet die Lebensverhältnisse von „Randgruppen“, wie Kinder, Behinderte und den „sozial abgehängten Mitbürgern*innen" sowie nicht bezahlte gesellschaftlich Arbeit! Diese verengte Betrachtung beim Mindestlohn, mit der Erhöhung des Stundenlohnes sozialen Verwerfungen zu begegnen, führt jedoch dazu, dass Erwerbslücken dennoch nicht geschlossen werden können, ja sogar größer werden.

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Positive Lohneffekte, kaum Beschäftigungseffekte

5 Jahre Mindeslohn

Grafik: Nominale und reale Entwicklung des gesetzlichen MindestlohnDie Wirkung des Mindestlohns lässt sich nach fünf Jahren anhand der Grafik gut ablesen. Ein 10%iger Lohnzuwachs im niedrigsten Lohnbereich! Leider führte der Mindestlohn nicht ohne weiteres zu einer höheren Beschäftigungsquote. So hat wohl auch der Mindestlohn dafür gesorgt, dass mehr bisherige sozialversicherungspflichtige Tätigkeiten in Minijobs umgewandelt wurden und die Sozialabgaben pauschalisiert werden!

Welche Wirkung hat nun eine Mindestlohnerhöhung auf 12 Euro? Für die, die einen Regelarbeitsplatz haben eine erfreuliche. Jedoch durch die weitere Digitalisierung und im speziellen durch die Entwicklung der "Künstlichen Intelligenz (KI)" werden einfache Tätigkeiten automatisiert und machen die Arbeitssuche für gering Qualifizierte oder Menschen mit Handicap in der nahen Zukunft überaus schwer bis unmöglich.

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Die „STREIT-BAR“ - ein guter Ort zum streiten

 

Warum sind die DGB Gewerkschaften gegen ein Grundeinkommen, Manager wie Joe Kaeser und Götz Werner dafür?

Logo IGM Sreit-Bar

Dies war die Ausgangsfrage für eine "Streitrunde" zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) in der "Großmarktkantine" an der Oppumer Straße in Krefeld unter der Leitung von Ralf Claessen (IG-Metall-Geschäftsführer). Eingeladen hatte die IG-Metall Krefeld.

 

Streit-Bar Großmarktkantine Krefeld

Als Befürworter des BGE stiegen Ralph Welter von der "Katholischen Arbeiterbewegung" (KAB) und für die Gegner Katrin Mohr (IG-Metall-Vorstand/Fachbereich Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik) in den "Ring".

Bei guter abendlicher Atmosphäre, Freigetränken und einem vorbereiteten Snack warteten im vollbesetzten Raum die Gewerkschafter und interessierten Bürger u.a. aus Krefeld, Kleve, Viersen und Mönchengladbach auf das Argumentations-“Battle“.

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Grundeinkommen zum Wohle aller

logoTabelle GrundeinkommenStatt der zuletzt viel zitierten „Mutter aller Probleme“ suchen wir vielmehr die „Lösung aller Probleme“.
Dabei kann das Konzept des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) durchaus weiterführen.
Es gibt längst verschiedene durchgerechnete BGE-Modelle. In unserem ersten Bündnisbrief vor über zehn Jahren haben wir einige davon vorgestellt.

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Besuch bei ESPRIT mit "kirchlichem Segen"

Foto: Rainer Oswald - BetriebsseellsorgerIm Güdderather Esprit-Logistikzentrum an der A 61 soll die Zahl der Festangestellten noch in diesem Jahr um rund 70 auf dann etwa 360 Mitarbeiter wachsen. Das sagte am Montag (9.10.) die Betriebsratsvorsitzende Heike Rohde vor Vertretern der katholischen Betriebsseelsorge. Damit erhielten vor allem Leiharbeiter einen unbefristeten Job in dem Riesenkomplex, der um fünf auf acht Großhallen wächst.

Den Besuch mit ausgedehnter Betriebsbesichtigung hatte Rainer Ostwald (Foto) eingefädelt. Mit „kirchlichem Segen“ kümmert er sich - da, wo man es zulässt -

um Menschen im Betrieb, hält Kontakt zu Betriebsräten und hilft, wenn es beispielsweise um Stress, Mobbing oder Arbeitnehmerrechte in den Firmen geht. Um den Besuch bei Esprit, das „nach einigen Anläufen“ seit 2012 eine elfköpfige Belegschaftsvertretung hat, hatte er sich längere Zeit bemüht.

Heike Rohde („Ich bin für jeden im Betrieb da“) ist einzige freigestellte Betriebsrätin. Esprit, das chinesische Modeunternehmen mit deutscher Tochter in Ratingen, ...

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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796
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